Rückblicke

Durch herbstliche Wälder und Weinberge - Naturparkführer Schwäbisch-Fränkischer Wald e.V.24.10.2021
Durch herbstliche Wälder und Weinberge
Die 25km-Wanderung zum Abschluss der sportlichen Wandersaison mit den Naturparkführern Manfred Krautter und Walter Hieber lockte bei bestem Herbstwetter 50 fitte, begeisterte Wanderer in die Natur bei Pfedelbach. Fantastische Ausblicke, eine alter Viehweide, ein römischer Sechseckturm, und vieles Interessantes mehr wurde am Wegrand erlebt und erklärt.

5. Große Pilzausstellung des Schwäbischen Waldes - Naturparkführer Schwäbisch-Fränkischer Wald e.V.09.10.2021
5. Große Pilzausstellung des Schwäbischen Waldes
Großerlach-Grab war am 09. und 10.Oktober 2021 wieder das Mekka vieler Pilzliebhaber aus dem Großraum Stuttgart, Heilbronn, Aalen und darüberhinaus. Weit über 500 Besucher wurden durch die enorme Vielzahl heimischer Pilze angelockt. Die unzähligen Pilze wurden wunderschön und naturnah von den Pilzsachverständigen Beate Siegel und Prof. Dr. Manfred Krautter arrangiert, tatkräftig unterstützt vom Pilzexperten Manfred Klitzner. Die Besucher konnten kaum glauben, dass die Pilze alle und ausnahmslos im Schwäbischen Wald gefunden wurden. Begeistert wurden die erstmals von Dr. Manfred Hennecke durchgeführten drei Pilzwanderungen angenommen.
Großerlach hat sich wieder einmal als hervorragenden Gastgeber für Pilzenthusiasten bewiesen. Die Gastronomie mit ihren eigens auf die Speisekarte genommenen Pilzgerichten rundeten die 5. Pilzausstellung perfekt ab. "Bis zum kommenden Jahr dann in Großerlach" war oft von den Besuchern zu hören.

Waldmeister-Wandermarathon - Naturparkführer Schwäbisch-Fränkischer Wald e.V.19.09.2021
Waldmeister-Wandermarathon
Der große Wanderevent am Tag des Schwäbischen Waldes lockte etwa 400 Wanderer nach Sulzbach/Murr. Bei Kaiser-Wander-Wetter begeisterten Naturparkführer Manfred Krautter und Walter Hieber mit anspruchsvollen und landschaftlich reizvollen, perfekt beschilderten Routen mit 40, 20 und 8 km ihre Gäste.
Der jüngste Teilnehmer der Marathonstrecke (40 km) war David, ein 7 Jahre alter "Wanderprofi" aus Neckarsulm.

Reine, gesunde Gebirgsluft... - Naturparkführer Schwäbisch-Fränkischer Wald e.V.12.09.2021
Reine, gesunde Gebirgsluft...
...genossen die "Luftschnapper" bei herrlichem Sonnenschein. Unter Naturfreunden wurde das Lautertal auch die "kleine Württembergische Schweiz" genannt. Der "Luftkurort Neulautern" wurde mit Naturparkführerin Sabine Reiss umwandert. Vom Buchenbach über die Hansenklinge mit Aussicht auf das "waldgekrönte Lautertal" wurden einige Höhenmeter erklommen. Zweimal täglich fuhr die Postkutsche Ende des 19. Jahrhunderts und ab 1911 das Postauto. Eingetaucht in längst vergangenen Zeiten durch Geschichten, Briefe und Gedichte der Hochzeit des Fremdenverkehrs im Lautertal.

Whiskytrail durch die Schwäbischen Highlands - Naturparkführer Schwäbisch-Fränkischer Wald e.V.05.09.2021
Whiskytrail durch die Schwäbischen Highlands
Ein ganz besonderer Trail mit Naturparkführer Walter Hieber und Whiskykenner Volker Stahl - diesmal um und auf Burg Löwenstein. Sonnenschein, tolle Ausblicke, High class Whisky, Highlandgames und Drei-Gänge-Menü von Uku-Galloways. Ein wunderschöner Tag rund um das Geheimnis des Black Corbie.

Die Waldbahn wanderbar: Welzheimer Sommerfrische - Naturparkführer Schwäbisch-Fränkischer Wald e.V.15.08.2021
Die Waldbahn wanderbar: Welzheimer Sommerfrische
Eine ganze Waggonladung Waldbahnfahrer genoss die "Welzheimer Sommerfrische" mit Naturparkführer Walter Hieber. Im Stadtpark, bei den Mammutbäumen, am Ropbachsee, Göckelerbad, Tierbad usw. gab es interessantes und humoriges aus den Zeiten des aufblühenden Tourismus und in modernen Zeiten im Städtchen; nebst Wassertreten in der Lein und erfrischende Getränke - bachgekühlt. Auch für ein kühles Blondes im Welzheimer Biergarten oder ein Eis im Städchen blieb genügend Zeit, bevor der Wanderexpress die rundum erholten Gästen wieder ins Tal fuhr.

Von dunklen Höhlen zu der Königssaat - Naturparkführer Schwäbisch-Fränkischer Wald e.V.18.07.2021
Von dunklen Höhlen zu der Königssaat
Bei bestem Sommerwetter führte die Tour mit Naturparkführerin Sabine Reiss in die kühlende Pfaffenklinge hinein.
Hier wurde zunächst dem 35. Geburtstag des Naturdenkmals „Pfaffenklinge“ gedacht bevor die Gruppe hier mehr vom einstigen Silberrummel erfahren konnte. Anschließend lernten die Teilnehmer am Wellingtonien Platz die Bedeutung der verschiedenen Namen der „Königssaat“ kennen. Dabei wurden alle 9 dieser imposanten Baum-Riesen aufgesucht.
Zwischendurch konnte die Gruppe sogar noch ein Feuer-Salamander bestaunen.
Auf dem weiteren Weg wurden markante Unterschiede zwischen einzelnen Nadelbaumarten anhand von kurzen riechen, fühlen, Geschichten und Reimen erklärt, bevor die Wanderung nach 2,5 Stunden an ihrem Ausgangspunkt zu Ende ging.

Fortbildung der Naturparkführer: Blick in die Zukunft - Naturparkführer Schwäbisch-Fränkischer Wald e.V.19.06.2021
Fortbildung der Naturparkführer: Blick in die Zukunft
Die Naturparkführer trafen sich bei sommerlichen Temperaturen am Plattenwald bei Backnang um sich nach langer Zeit endlich wieder gemeinsam bei einer Fortbildung zum Thema „Klimawandel und Auswirkungen auf den Wald“ auszutauschen.
„Bäume sind Heiligtümer. Wer mit ihnen zu sprechen weiß, ihnen zuzuhören weiß, der erfährt die Wahrheit“. Mit diesem Zitat von Hermann Hesse startete unser Kollege und Förster Karl Diemer die Fortbildung.
Der fortschreitende Klimawandel, erkennbare Schäden am Wald und daraus entstehende Gefahren, Baumarten die in Zukunft vielleicht bei uns geeignet sind, Artenzusammensetzung, aktuelle Waldbewirtschaftung: das waren die Themen, die lebhaft diskutiert und erörtert wurden. Die Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Gesellschaft und das Wirtschaftsleben waren weitere Themen.
Besonders anschaulich wurden die Auswirkungen des Klimawandels anhand praktischer Beispiele direkt im Wald sichtbar und für die Teilnehmenden auch bei ihren späteren Veranstaltungsangeboten klar zu erkennen.
Auf diese Weise kann dann das erworbene Wissen von den Naturparkführern in ihre Touren eingebracht werden.


Osterhasenpfad in Murrhardt - Naturparkführer Schwäbisch-Fränkischer Wald e.V.08.04.2021
Osterhasenpfad in Murrhardt
Osterhasenpfad in Murrhardt
08.04.2021
Der Osterhasenpfad im Murrhardter Trauzenbachwald - eine Kooperation der Stadt Murrhardt mit Walter Hieber und Manfred Krautter: Der coronakonforme Spaziergang für die ganze Familie vom 1. - 11.April 2021: Begeisterung bei großen und kleinen Besuchern auf der etwa 2,5 km langen Strecke, mit Überraschungen rund um den Osterhasen hinter fast jedem Baum: Eierkarton-Baustelle, Eierlauf verschärft, Osterbräuche, Downhillstrecke für Ostereier, Osterhasensuche, Geschichtenhäuschen, uvm.

Weihnachtswald auf Youtube - Naturparkführer Schwäbisch-Fränkischer Wald e.V.29.12.2020
Weihnachtswald auf Youtube
https://www.youtube.com/watch?v=dn2oxgyNkSs

Weihnachtswald - Naturparkführer Schwäbisch-Fränkischer Wald e.V.20.12.2020
Weihnachtswald
Bis 10. Januar lädt der Welzheimer Weihachtswald, gestaltet von Manfred Krautter und Walter Hieber, große und kleine Gäste zu weihnachtlichen Entdeckungen und Erlebnissen im Welzheimer Tannwald ein: Spiele, Mitmachaktionen, Entdeckungen, usw. hinter bald jeder Ecke. Wer möchte, darf Christbaumschmuck und/oder Vogelfutter (Meisenknödel o.ä.) zum Mitgestalten mitbringen. Start: Pavillon im Welzheimer Stadtpark, Wanderparkplatz "Mammutbäume"

Durch die herbstlichen Wälder um Wüstenrot - Naturparkführer Schwäbisch-Fränkischer Wald e.V.18.10.2020
Durch die herbstlichen Wälder um Wüstenrot
Die 25 km-Herbstwanderung zum Abschluss der sportlichen Wandersaison mit Manfred Krautter und Walter Hieber lockte noch einmal viele Wanderer nach Wüstenrot. Selbstverständlich coronakonform, wo möglich und nötig mit Abstand/Maske wurde die eindrucksvolle Gegend um Steinknickle, Paradies, Silberstollen, Himmelsleiter erwandert. Glückliche und zufriedene Gesichter nach erfolgreichem Ende am Ziel bei den Mammutbäumen.

4. Große Pilzausstellung des Schwäbischen Waldes - Naturparkführer Schwäbisch-Fränkischer Wald e.V.12.10.2020
4. Große Pilzausstellung des Schwäbischen Waldes
Vom 10. bis zum 11. Oktober war Großerlach-Grab wieder das El Dorado für Pilzfreunde. Die Organisatoren der coronaconformen Pilzausstellung Manfred Klitzner, Dr. Manfred Krautter und Beate Siegel konnten 185 verschiedene Pilzarten einem großen und staunenden Publikum zeigen. Wie immer wird dabei auf eine naturnahe Präsentation der Pilze großen Wert gelegt. Zwischen Moosen und Farnen konnten mykologische Raritäten bestaunt werden. Aber auch bekannte Arten, wie z.B. Fliegenpilz, Steinpilz und co durften nicht fehlen. Die teilweise von weit her gereisten Besucher waren begeistert. Selber gesammelte Pilze wurden von Pilzexperten begutachtet und viele Pilzfreunde nahmen diesen kostenlosen Service in Anspruch.

Im Wandel der Jahreszeiten - Herbst - Naturparkführer Schwäbisch-Fränkischer Wald e.V.11.10.2020
Im Wandel der Jahreszeiten - Herbst
Die Herbsttour mit Naturparkführerin Sabine Reiss führte die Teilnehmer vorbei am Silberstollen, der Himmelsleiter zu den Wellingtonien. Die Tage werden kürzer, intensive Farben der Blätter, Früchte so weit das Auge reicht, klare Luft stärkt den Körper und streichelt die Seele.... ganz andere Eindrücke wie bei der Sommertour. Altweibersommer, Erntedank... alles rund um den Herbstmond, Weinmond und Jagdmond...

Naturparkführer in geheimer Mission unter Tage unterwegs - Naturparkführer Schwäbisch-Fränkischer Wald e.V.28.09.2020
Naturparkführer in geheimer Mission unter Tage unterwegs
Die Lumpenlochhöhle liegt direkt unterhalb der Löwensteiner Aussichtsplatte an der B39 Richtung Wüstenrot und war Ziel einiger Naturparkführer für eine spannende Höhlen-Exkursion mit Förster Alexander Fichtner. Etwa 30-40m unter der Erde und bis zu 100m tief liegt die Lumpenlochhöhle ganz versteckt im Wald. Abgebaut wurde dort einst der Stubensandstein, der seinen Namen von der Verwendung als Streu- und Scheuersand erhalten hat. Im 2. Weltkrieg als Löwenstein bombadiert und zerstört wurde, haben etwa 300 Personen, vor allem Frauen, Kinder und Alte, in der Höhle überdauert. Die Lumpenlochhöhle ist mittlerweile verschlossen und dient den Fledermäusen (Großes Mausohr) als Überwinterungsquartier.

WaldMeister-WanderMarathon - Naturparkführer Schwäbisch-Fränkischer Wald e.V.20.09.2020
WaldMeister-WanderMarathon
Am Top-Event des 20. Tag des Schwäbischen Waldes von und mit den Naturpakführern Manfred Krautter und Walter Hieber nahmen an die 500 Wanderer teil. Absolut coronakonkorm und bei Kaiserwetter waren die Teilnehmer begeistert von den tollen und abwechslungsreichen Routen rund um Sulzbach/Murr.

Reine, gesunde Gebirgsluft... - Naturparkführer Schwäbisch-Fränkischer Wald e.V.13.09.2020
Reine, gesunde Gebirgsluft...
"Kurhaus-Kurgarten-Frischlufthotel" ... das alles hatte das "Luftkurort Neulautern" um 1900 den Sommerfrischlern zu bieten. Bei der Wanderung rund um Neulautern mit Naturparkführerin Sabine Reiss spürten die Teilnehmer bei traumhaftem Wetter die gesunde, kräftige, stets leicht bewegte Luft. Nach der Bezwingung der steilsten Straße der Gemeinde Wüstenrot genießen die Teilnehmer den Ausblick hoch überm lieblichen Lautertal.

Mit dem E-Bike von Turm zu Turm - Naturparkführer Schwäbisch-Fränkischer Wald e.V.23.08.2020
Mit dem E-Bike von Turm zu Turm
„Solche Touren sollten die Naturparkführer öfter anbieten, das ist auch was für Leute die schlecht zu Fuß sind!“, war der scherzhaft gemeinte Kommentar eines Teilnehmers am letzten der zahlreichen Aussichtspunkte der Tour. Aber im Ernst: die Vielfalt der Landschaft im Naturpark ist so groß, dass eine Tour auch wenn sie über 55 Kilometer und 900 Höhenmeter geht, immer nur einen kleinen Eindruck aus in diesem Fall vier Naturparkgemeinden wiederspiegelt.
In diesem Fall war das Sulzbach-Laufen mit dem Start im für manchen gar nicht so einfach zu findenden Teilort Weiler, mit der „Künstlerkolonie“ Falschengehren und dem ersten der beiden Türme auf der Tour, dem Altenbergturm. Außerdem die wunderbare Abfahrt durch das Egelsbachtal die ebenso ein Genuss war wie die Umrundung des Heerbergs mit der Kocherschleife zwischen Laufen und Sulzbach.
Nicht nur gestreift wurde dazwischen das Gemeindegebiet von Abtsgmünd mit dem Lehnbachtal und dem Köhlerdorf Wegstetten, wo die Einfachheit der einstigen Köhlerhäuser auch heute noch ins Auge sticht.
Kurz wurde die Gemarkung von Gaildorf über Bröckingen und Schönberg berührt und über das stille Steigersbachtal mit der einstigen Reippersberger Sägmühle wieder verlassen. Denn der zweite Turm der Tour liegt auf Gschwender Gemeindegebiet: der Hagbergturm, sonntags vom Albverein bewirtet mit einer extra für die Bewirtung gemachten und lecker gewürzten „Hagbergwurst“ und selbstgebackenem Kuchen kulinarisch sehr zu empfehlen.
Auch wenn die Akkus so langsam zur Neige gingen ließen es sich die Teilnehmer nicht nehmen, auf der Strecke zurück nach Weiler neben der Fahrt über den Schlittenweg auch noch einen Abstecher zur Hohen Tann zu machen um eben jene wundervolle Aussicht, die sich schon beim Hochfahren bietet zu geniessen, sondern auch den oben genannten Blick hinein in das von der Abendsonne beschienene obere Kochertal und die dabei angestrahlte Wallfahrtskirche von Hohenstadt zu bestaunen.
Damit war den Teilnehmern klar: „das war eine sehr schön geführte Tour und bis zum nächsten Mal!“, so ein nachträglich per Mail eingegangener Kommentar.
Für Naturparkführer Karl Diemer ist das zusammen mit seinen KollegInnen Ansporn, über ein größeres Angebot geführter Radtouren für 2021 nachzudenken.

Im Wandel der Jahreszeiten - Sommer - Naturparkführer Schwäbisch-Fränkischer Wald e.V.09.08.2020
Im Wandel der Jahreszeiten - Sommer
Die Sommertour führte mit Naturparkführerin Sabine Reiss durch den kühlen Wüstenroter Wald. Wie riecht der Sommer, wie hört sich der Sommer an...beobachten des russischen Bärs, Sichtung von einem Kobel vom Eichhörnchen, Buchenkathedralengang... Auszeit im Wald.
Viermal im Jahr und immer andere Eindrücke, andere Farben und andere Geräusche vom Naturdenkmal Pfaffenklinge zu den Naturdenkmäler Mammutbäume am Wellingtonienolatz.

Kräuter für Maria Himmelfahrt - Naturparkführer Schwäbisch-Fränkischer Wald e.V.09.08.2020
Kräuter für Maria Himmelfahrt
Naturparkführerin Tanja Uter "Kräuter für Maria Himmelfahrt"
"Das kann ja heiter werden", dachte ich und es war "heiter" im ursprünglichen Sinne. Eine
Wanderung durch ein Waldgebiet wäre an diesem Tag sicher etwas frischer gewesen, aber
der Wald war nicht das Thema. Und die Sonne hatte mit uns wenig Nachsicht, nur ein
leichtes Lüftchen sorgte für etwas Abkühlung zwischendurch.
Doch Tanja hatte die wunderbare Idee, ihre Informationen unter den dichten
Streuobstbäumen - voller Früchte - weiter zu geben, die es dort noch überall gibt.
"Informationen"? Das ist etwas zu blass ausgedrückt! Man merkte deutlich, dass Tanja für
die Natur lebt, dass sie mit fundiertem Fachwissen und auch Geduld uns Umstehenden die
Pflanzen zeigte, erklärte und deren Inhaltsstoffe und Heilwirkungen näher brachte. Und wie
so viele Wildkräuter in der Natur, haben die einen eine stärkende, wundheilende oder gar
beruhigende Wirkung. Andere haben auch noch symbolische Bedeutungen, welche im Laufe
der Jahrhunderte fast in Vergessenheit geraten sind, denn manche sollen vor Unwetter,
Unglück und Krankheiten schützen. So wurden viele Bräuche und Anwendungen aus
früherer Zeit ins Christentum übernommen.
"Kräuter für Maria Himmelfahrt" werden in der Natur und auch dem Garten gesammelt,
gebunden und mit mindestens 7 Kräutern in einem Büschel geschnürt. Als zentrale Pflanze
dient die Königskerze, kann aber auch beim Fehlen mit einer Rose oder einer Lilie ersetzt
werden. Weitere Pflanzen in der Anordnung sind beliebig und es kommt natürlich auch auf
die Verfügbarkeit in dieser Jahreszeit an. Größere Sträuße werden mit bis zu 99
unterschiedlichem Grün gebunden.
Nach der Weihe werden dann, speziell in Bayern, die Büschel im "Herrgottswinkel" in der
Bauernstube aufgehängt, manche auch auf dem Dachboden oder dem Stall. Die Kräuter
dienen dann das Jahr über als Segen für das Haus und die Familie und heilende Kräuter
werden bei Bedarf dem Bund entnommen und den Kranken oder dem Vieh gegeben, damit
sie dort ihre Heilwirkung erzielen können. Zu nahezu jeder Pflanze hat uns Tanja ein Gebet oder ein geistliches Lied vorgetragen,
welches später bei der Weihe entsprechend vorgetragen wird. So war die Tour insgesamt
etwas für die Augen, alle Sinne und den Geist.
Und auch für den Körper, welcher ermattet, aber beseelt und froh war, bald zuhause im
Kühlen zu sein.
Autor: W. P. Teilnehmer


 

Rückblicke nach Jahren